Scharfenberg und der Gasthof1636 erfuhr man in Europa von der Existenz des Scharfenbergs bei Wittstock, als am 4. Oktober 22.000 Kaiserliche und Sachsen unter Melchior von Hatzfeld auf etwa 16.000 Schweden unter Johann Baners Führung trafen. Als Blutigste Schlacht des Dreißigjährigen Krieges ging die Schlacht am Scharfenberg in die Geschichte ein. Mit dem überraschenden Sieg der Schweden wurde deren Vorherrschaft im Norden gesichert. (Weitere Infos unter:
http://www.mdk-wittstock.de) |
 |
 |
Zu dieser Zeit gab es zwar schon die Scharfenberger Mühle, aber noch nicht den Scharfenberger Krug. Der wird 1717 zum ersten Mal erwähnt. Die Pächter des auf Papenbrucher Land gelegenen Kruges hatten es schwer, sich gegen die Wittstocker Brauer und Gastwirte durchzusetzen, die den Scharfenbergern die Schankrechtigkeit streitig machen wollten. Diese jedoch konnten sich behaupten. Viele Reisende nutzten nämlich diese gastliche Stätte, weil sie verkehrsgünstig lag, denn nicht nur die Straße Wittstock-Kyritz führte am Krug vorbei, auch die alte Heerstraße nach Berlin über Fretzdorf nahm an dieser Stelle ihren Ausgang.
|
Erst 1804 entstanden in unmittelbarer Nähe des Kruges einige Häuser, das Vorwerk "Scharfenberg". Nach Zugehörigkeit zu Papenbruch, Dossow und Goldbeck ist es heute ein Ortsteil der Stadt Wittstock. |